Johnny Cash
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Mercury (Universal)
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Mercury (Universal)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Johnny Cash wurde am 26. Februar 1932 im US-Bundesstaat Arkansas geboren. 78 Jahre später wird die American-Recordings-Serie mit der so überaus fruchtbaren wie musikalisch erhabenen Zusammenarbeit zwischen der Country-Legende und dem Produzenten-Genius auf den Tag genau beendet. American VI – Ain’t No Grave bildet ein würdiges, ja ergreifendes und majestätisches Finale, das untermauert, dass der im September 2003 in Nashville verstorbenen Johnny Cash zu den größten Musikern aller Zeiten gehört. Viel braucht er auch diesmal nicht, nur seine Akustik-Gitarre, ein Piano, diese tiefe Stimme und eine unglaubliche Ausstrahlung. Unterstützt wird Cash wie auch so oft zuvor von Mike Campbell, Benmont Tench, Matt Sweeney und weiteren Gastmusikern, die sich allesamt dezent aber unverzichtbar einbringen. Und dann ist natürlich Rick Rubin, der 1994 mit viel Fingerspitzengefühl anfing, mit Cash zu arbeiten und ihn aus der Versenkung holte und dem Pop damit ein Geschenk machte. American VI – Ain’t No Grave liefert nun noch ein paar Präsente nach. Schon der Opener, das Traditionell „Ain’t No Grave“ mit seinem schleppenden Groove, Footstomps und tollen Geräuschen haut einen um. Es scheint, als wenn die Aufnahmen der Songs wie ein Lebensverlängerungselexier auf Cash wirkten, teilweise entstanden sie während des Ablebens seiner Frau June Carter und einige Monate vor dem eigenen Tod. Wie sehr sich hier ein gezeichneter und geschwächter Mann aufbäumt, wie viel Kraft er trotz Schmerzen in diese Lieder aus der Feder von Kris Kristofferson („For The Good Times“), Sheryl Crow („Redemption Day“), Tom Paxto oder Bob Nolan legt, ist ein Dokument seines unerschütterlichen Glaubens. Damit endet die Serie der American Recordings, wie sie begann: mit einem meisterhaften Album.- Sven Niechziol
"American VI: Ain'T No Grave" für EUR 21,32 Bestellen?durchschnittliche Bewertung: 5 von 5 Punkten
User Kommentare:
2010-06-06 A220Z40ARGWF4Z *****Johnny Cash - "Ain't No Grave"
Ein Mann, wenige Monate vor seinem Tod. Er sitzt im Rollstuhl, ist halb blind und weiß, daß er bald sterben wird. Dennoch singt er "Ain't No Grave" - es gibt kein Grab. Wunschdenken? Oder das Bewußtsein, daß es ein Weiterleben nach dem Tod gibt? Und tatsächlich, er lebt weiter. Zumindest in seiner Musik, in diesem Album, daß sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Titel wie "A Satisfied Mind", "I Don't Hurt Anymore" oder "Aloha Oe" laufen im Radio und künden vom Weiterleben des Johnny Cash. Selbst Sender, sie sonst "Alternative Rock" spielen, haben "Ain't No Grave" im Programm. Was macht Johnny Cash und die "American Recordings" seiner späten Jahre so interessant? Vielleicht, daß hier jemand singt, der tatsächlich weiß, wovon er singt. Die Authentizität eines Mannes, der vieles erlebt und nichts mehr zu beschönigen hat. Grandios, ein Album, das unter die Haut geht.
2010-05-21 A2WGG75TIN0SR1 ***Nur wegen Wrestlemania 26!!!
Also die CD musste ich mir kaufen da Ain't no Grave der Song zum Match zwischen Shawn Michaels und dem Undertaker war.Und Michaels dann seine Karriere beendete.Dazu kommt das der Song wirklich Gänsehaut verursacht.
Die anderen Songs sind nicht so doll.Aber leider gibt es keine Best of wo der Titel Ain't no Grave mit drauf wäre.Da muss man leider in den sauren Apfel beißen und hier zuschlagen.
2010-05-17 A3HMOII94M65JG *****Ein unbedingtes muss
Wenn man die Musik von Jonny Cash mag,kommt man an die CD nicht vorbei.
Es ist ja nicht nur die letzte Scheibe,sondern auch eine völlig autentische
Aufnahme.Einfach,natürlich und Ungeschminkt.Genial seine Botschaft.
2010-05-02 A20H7ND655S2PN *****The Final Curtain!
Nachdem ich die vorherigen 5 Scheiben aus den "American Recordings" alle schon ganz besonders liebe, obwohl ich mit Johnny Cash vorher nie was am Hut hatte und ihn tatsächlich als Gast-Hauptdarsteller in einer Folge von "Colombo" (da wurde er von dem genauso einmaligen Colombo als Mörder überführt) erstmals überhaupt gesehen hatte, habe ich mir nun Nr. 6 als letztes auch noch bestellt.
Ebenso verhält es sich mit Rick Rubin, dem Produzenten der ganzen "American Records", ich habe vorher noch nie den Namen gehört?
Ich gehe auf die 50 zu, habe die Beatles noch selbst erlebt und bin nicht mehr so leicht zu begeistern, aber diese Serie und auch wieder diese letzte Scheibe hier sind wirklich überragende Werke - in jeder Hinsicht!
Johnny Cash singt nicht wie ein seit Jahren totkranker Mann, sondern wie ein abgeklärter und auch dankbarer MANN, der sein Leben genauso zu schätzen weiß wie Deines und meines. Die Songs klingen bei aller Brüchigkeit und Melancholie immer noch unglaublich positiv und er jammert keine Sekunde. Die Band begleitet ihn - wie schon sehr passend erwähnt - so dezent, dass das Wort "dezent" erstmals überhaupt seine eigentliche Bedeutung erlangt...und Rick Rubin hat das alles so exzellent gemacht.
Für mich der einzige Produzent, der wirklich neben George Martin auf gleicher Höhe erwähnt werden darf!
Lieber Leser, wenn Du Dich fragst ob Du diese oder auch eine andere der American Recordings kaufen solltest?
Ich gebe Dir mein Wort, dass Du keine davon jemals wieder hergeben wirst!
2010-04-16 AE0865C6FXKW8 *****Ausgesprochen anrührend ...
... fand ich die wohl letzte Originalaufnahme der Serie der American Recordings "Ain't No Grave" des großen alten Mannes. Alle Triumphe, alle Konzerte, alle Alben schienen nichts mehr zu zählen, nur noch der eindringliche Vortrag mit der faszinierenden gebrochenen Stimme. Ein Lied, jedes auf seine Art, einzigartig, nur zum genau Hinhören geeeignet. Daher auch keine Einzelbewertung der Dabietungen; sie wirken alle ganz besonders für sich.
Ein absolutes Muss für jeden Johnny Cash - Fan.
"American VI: Ain'T No Grave" für EUR 21,32 Bestellen?
User Kommentare:
2010-06-06 A220Z40ARGWF4Z *****Johnny Cash - "Ain't No Grave"
Ein Mann, wenige Monate vor seinem Tod. Er sitzt im Rollstuhl, ist halb blind und weiß, daß er bald sterben wird. Dennoch singt er "Ain't No Grave" - es gibt kein Grab. Wunschdenken? Oder das Bewußtsein, daß es ein Weiterleben nach dem Tod gibt? Und tatsächlich, er lebt weiter. Zumindest in seiner Musik, in diesem Album, daß sieben Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Titel wie "A Satisfied Mind", "I Don't Hurt Anymore" oder "Aloha Oe" laufen im Radio und künden vom Weiterleben des Johnny Cash. Selbst Sender, sie sonst "Alternative Rock" spielen, haben "Ain't No Grave" im Programm. Was macht Johnny Cash und die "American Recordings" seiner späten Jahre so interessant? Vielleicht, daß hier jemand singt, der tatsächlich weiß, wovon er singt. Die Authentizität eines Mannes, der vieles erlebt und nichts mehr zu beschönigen hat. Grandios, ein Album, das unter die Haut geht.
2010-05-21 A2WGG75TIN0SR1 ***
Nur wegen Wrestlemania 26!!!
Also die CD musste ich mir kaufen da Ain't no Grave der Song zum Match zwischen Shawn Michaels und dem Undertaker war.Und Michaels dann seine Karriere beendete.Dazu kommt das der Song wirklich Gänsehaut verursacht.
Die anderen Songs sind nicht so doll.Aber leider gibt es keine Best of wo der Titel Ain't no Grave mit drauf wäre.Da muss man leider in den sauren Apfel beißen und hier zuschlagen.
2010-05-17 A3HMOII94M65JG *****
Ein unbedingtes muss
Wenn man die Musik von Jonny Cash mag,kommt man an die CD nicht vorbei.
Es ist ja nicht nur die letzte Scheibe,sondern auch eine völlig autentische
Aufnahme.Einfach,natürlich und Ungeschminkt.Genial seine Botschaft.
2010-05-02 A20H7ND655S2PN *****
The Final Curtain!
Nachdem ich die vorherigen 5 Scheiben aus den "American Recordings" alle schon ganz besonders liebe, obwohl ich mit Johnny Cash vorher nie was am Hut hatte und ihn tatsächlich als Gast-Hauptdarsteller in einer Folge von "Colombo" (da wurde er von dem genauso einmaligen Colombo als Mörder überführt) erstmals überhaupt gesehen hatte, habe ich mir nun Nr. 6 als letztes auch noch bestellt.
Ebenso verhält es sich mit Rick Rubin, dem Produzenten der ganzen "American Records", ich habe vorher noch nie den Namen gehört?
Ich gehe auf die 50 zu, habe die Beatles noch selbst erlebt und bin nicht mehr so leicht zu begeistern, aber diese Serie und auch wieder diese letzte Scheibe hier sind wirklich überragende Werke - in jeder Hinsicht!
Johnny Cash singt nicht wie ein seit Jahren totkranker Mann, sondern wie ein abgeklärter und auch dankbarer MANN, der sein Leben genauso zu schätzen weiß wie Deines und meines. Die Songs klingen bei aller Brüchigkeit und Melancholie immer noch unglaublich positiv und er jammert keine Sekunde. Die Band begleitet ihn - wie schon sehr passend erwähnt - so dezent, dass das Wort "dezent" erstmals überhaupt seine eigentliche Bedeutung erlangt...und Rick Rubin hat das alles so exzellent gemacht.
Für mich der einzige Produzent, der wirklich neben George Martin auf gleicher Höhe erwähnt werden darf!
Lieber Leser, wenn Du Dich fragst ob Du diese oder auch eine andere der American Recordings kaufen solltest?
Ich gebe Dir mein Wort, dass Du keine davon jemals wieder hergeben wirst!
2010-04-16 AE0865C6FXKW8 *****
Ausgesprochen anrührend ...
... fand ich die wohl letzte Originalaufnahme der Serie der American Recordings "Ain't No Grave" des großen alten Mannes. Alle Triumphe, alle Konzerte, alle Alben schienen nichts mehr zu zählen, nur noch der eindringliche Vortrag mit der faszinierenden gebrochenen Stimme. Ein Lied, jedes auf seine Art, einzigartig, nur zum genau Hinhören geeeignet. Daher auch keine Einzelbewertung der Dabietungen; sie wirken alle ganz besonders für sich.
Ein absolutes Muss für jeden Johnny Cash - Fan.
"American VI: Ain'T No Grave" für EUR 21,32 Bestellen?
