Black Rebel Motorcycle Club
Manufacturer
Cooperative Music (Universal)
Publisher
Cooperative Music (Universal)
"Beat the Devil'S Tattoo (Ltd.Digi)" für EUR 22,49 Bestellen?
durchschnittliche Bewertung: 4 von 5 Punkten
User Kommentare:
2010-06-29 A7DREYGSPFEFJ ***Die Songs rauschen an einem vorbei
Gut, ich habe es ja nicht anders gewollt und musste unbedingt die "Limited Edition" mit zwei Bonus-Tracks bestellen. Was das bedeutet? Ganz einfach: 75 ellenlange Minuten Musik. Keine Ahnung, ob die zehn zusätzlichen Minuten es sind, die mich ein wenig zermürben. Oder ob es das zehnminütige "Half-State" ist, mit dem das reguläre Album abschließt? Auf jeden Fall ist "Beat the Devil's Tattoo" in dieser Version schlicht und ergreifend zu lang. Mal ehrlich: 75 Minuten - solch epische Ausmaße nehmen sonst Best-Of-Platten an.
Aber im Grunde genommen ist diese Platte, nimmt man das Live- und das Internet-Album heraus handelt es sich um CD Nummer fünf, auch nichts anderes. Peter Hayes, Robert Levon Been und die neue Schlagzeugerin Leah Shapiro mischen all den Sound, den sie auf den Vorgängeralbum geliefert haben, und heraus kommt ein manchmal recht zäher Brei.
Da sind die epischen Drogen-Rock-Hymnen wie "Bad Blood", "Evol" oder "Shadow's Keeper", die glatt vom nach wie vor fantastischen Debüt kommen könnten. Auch in der Qualität stehen sie dem 2001er-Album in nichts nach. Dann gibt es die Balladen wie "Sweet Feeling", "The Toll" und "Long Way Down", die nach der "Howl"-Phase klingen und die auch genauso öde sind, wie die Songs auf dem B.R.M.C.-Blues-Album. Und dann gibt es Kracher wie "Conscience Killer" und "Mama Taught Me Better", die durchaus aus der "Baby 81"-Phase stammen könnten. So weit, so gut.
Die Platte hat aber auch ihre Schattenseiten. "War Machine" ist drogenumnebelter Noise-Rock, "Aya" langweiligt und nervt gleichermaßen. Und warum "Half-State" am Ende so ausarten muss fragt man sich als Hörer schon. Zehn Minuten? Ich bitte Euch! Es bleibt also trotz aller Klasse, die der Black Rebel Motorcycle Club fraglos noch hat ein schaler Beigeschmack. Und der wiegt hart. Denn das Schlimmste, was einer Platte passieren kann, tritt hier ein: Die Songs rauschen am Ende nur noch an einem vorbei. Wenig bleibt hängen. Eine Tatsache, die man über Hits wie "Whatever Happened to My Rock'n'Roll (Punk Rock)", "Spread Your Love", "Berlin", "Weapon of Choice" oder "All You Do Is Talk" niemals gesagt hätte. Die waren nämlich allesamt meisterlich.
2010-04-21 A60VIAK3IUTBD *****Ein teuflisch gutes Album! ;)
Was für ein dreckiges, hingerotzes, aber verdammt eingängies Album mit Ohrwürmern und Dampfhammern! :D
Einzig "Half State" hat sehr lange gebraucht. Es geht ja auch über 10 min., die aber mittlerweile wie im Flug vergehen, ich fange an, den Song zu würdigen ;)
Fazit: Das ist wieder der gute, alte, rebellische Motorradclub! KAUFEN!
2010-04-01 A2ZKEMUQC1NLDZ *****Good old dirty Rock' N' Roll
Beat The Devil's Tattoo
Die ersten beiden Longplayer dieser drei Musiker aus San Francisco haben mich glatt umgehauen: Welch' eine Energie, was für ein genialer, geradliniger, brachialer Sound bei gleichzeitig eher eingängigen, einfachen Riffs und Drumbeats. Aber so ist er nunmal, der gute, alte, dreckige Rock' n' Roll aus den verrauchten, verruchten Kellerclubs! Mit dem dritten Album "Howl" kam die Ernüchterung! Gut, Peter Hayes und Robert Levon Been mussten über weite Strecken während des Song schreibens und einspielens auf Drummer Nick Jago verzichten. Dieser hatte nach einer ausgedehnten Welt-Tour einerseits Einreiseprobleme in die USA, da er nur einen britischen Pass besaß, andererseits massive Drogenprobleme. Hayes und Been erklärten das Ergebnis von "Howl" mit ihren Ursprüngen im Gospel. *höh?* "Baby 81" - der Nachfolger - wollte mich auch nicht so recht überzeugen. Aber nun: "Beat The Devil's Tattoo"! Kritiker schwelgen in höchsten Tönen, das Album sei wieder 'back to the roots', ja, sogar noch konsequenter, düsterer, dreckiger! Mit anfänglichem Argwohn habe ich mir diverse Titel des neuen Albums anspielen lassen. Der Argwohn ist recht schnell verflogen. Ich bin erleichtert gewesen, ja, richtig happy, den 'alten' Black Rebel Motorcycle Club 'wieder zu haben'! 'Alt' meint indes nicht, dass Altbewährtes aus "BRMC" und "Take Them On, On Your Own" wieder aufgebrüht worden wäre, "Beat The Devil's Tattoo" ist eine Weiterentwicklung und dabei abwechselungsreicher, mehr stilistische Einflüsse vereinend. Brachialer Rock wird kombiniert mit Folk oder Blues, mal steht akustischer Sound im Vordergrund, dann wieder elektrischer. Das Tempo ist mal schleppend schwer ("Aya"), mal energisch vorwärts preschend ("Conscience Killer") und auch mal melancholisch-verträumt wie in "The Toll", bei dem man im Background Courtney Jaye hört, einer amerikanischen singer/songwriter. Nick Jago wurde wegen seiner ausufernden Drogenexzesse aus der Band geworfen. Seit dem neuen Album sitzt eine Frau hinter der 'Schießbude': Leah Shapiro. Ihr Schlagzeugspiel unterscheidet sich jedoch kaum von dem Jago's.
Wem die ersten beiden Longplayer "Black Rebel Motorcycle Club" und "Take Them On, On Your Own" gefallen haben und wer von "Howl" enttäuscht gewesen ist, der mag sich mit dem 5. Album sicher wieder mit dem B.R.M.C. versöhnen! ;-) Gratulation, B.R.M.C.!! Anspieltipps: "Beat The Devil's Tattoo", "Conscience Killer", "Bad Blood", "Shadow's Keeper"
2010-03-31 A37FQKEEEK3CWH *****Multifuntions Platte
Die Band wusst ich schon voher hat was drauf aber mit dem Album noch mehr es ist alles drauf was man will und wünscht: gefühl Purer Rock, Freude, Melodic.... Verschiedene Genres so muss das sein!
Aya, The Toll, Consience Killer, der Titel Song, Sweet Feeling alles Top Songs
Top Album der Sommer kann kommen!
2010-03-16 A2YVHV7JVFFRU3 *****Sandsturmgeföhnter Blues-, Punk-, Folk-, Psychedelic-, was auch immer, Rock
Die Wut regiert auf diesem Album. Spätestens nach dem zweiten song ,Conscious Killer' fragt man sich wie hart und gleichzeitig ,warm' so eine stonerrocksound-anmutende Platte denn klingen kann. Wer glaubt, dass das ein Widerspruch ist, der muß diese Platte erst mal gehört haben.
Von schnellen riffbetonten Rockern, bis zu düster-wehmütigen Balladen giessen die Kalifornier hier nahezu alle wichtigen Stile der Rockmusik in eine Form die einer Mixtur aus Led Zeppelin/White Stripes Stil und shoegazing Rock gleichkommt. Dass sich das alles ausgeht liegt an der großartigen Gitarren und Bassarbeit und an jeder Menge Dreck, den diese erzeugt.
Vielleicht eine Spur zu lang gerät dieses Album gegen Ende, aber dennoch: sollte Tarantino je einen nicht-comichaften echten Roadmovie drehen, dann wäre das der ideale soundtrack dafür. Und ihre schwarzen Lederjacken haben sich die Motorradfahrer hier auf jeden Fall verdient.
"Beat the Devil'S Tattoo (Ltd.Digi)" für EUR 22,49 Bestellen?
User Kommentare:
2010-06-29 A7DREYGSPFEFJ ***Die Songs rauschen an einem vorbei
Gut, ich habe es ja nicht anders gewollt und musste unbedingt die "Limited Edition" mit zwei Bonus-Tracks bestellen. Was das bedeutet? Ganz einfach: 75 ellenlange Minuten Musik. Keine Ahnung, ob die zehn zusätzlichen Minuten es sind, die mich ein wenig zermürben. Oder ob es das zehnminütige "Half-State" ist, mit dem das reguläre Album abschließt? Auf jeden Fall ist "Beat the Devil's Tattoo" in dieser Version schlicht und ergreifend zu lang. Mal ehrlich: 75 Minuten - solch epische Ausmaße nehmen sonst Best-Of-Platten an.
Aber im Grunde genommen ist diese Platte, nimmt man das Live- und das Internet-Album heraus handelt es sich um CD Nummer fünf, auch nichts anderes. Peter Hayes, Robert Levon Been und die neue Schlagzeugerin Leah Shapiro mischen all den Sound, den sie auf den Vorgängeralbum geliefert haben, und heraus kommt ein manchmal recht zäher Brei.
Da sind die epischen Drogen-Rock-Hymnen wie "Bad Blood", "Evol" oder "Shadow's Keeper", die glatt vom nach wie vor fantastischen Debüt kommen könnten. Auch in der Qualität stehen sie dem 2001er-Album in nichts nach. Dann gibt es die Balladen wie "Sweet Feeling", "The Toll" und "Long Way Down", die nach der "Howl"-Phase klingen und die auch genauso öde sind, wie die Songs auf dem B.R.M.C.-Blues-Album. Und dann gibt es Kracher wie "Conscience Killer" und "Mama Taught Me Better", die durchaus aus der "Baby 81"-Phase stammen könnten. So weit, so gut.
Die Platte hat aber auch ihre Schattenseiten. "War Machine" ist drogenumnebelter Noise-Rock, "Aya" langweiligt und nervt gleichermaßen. Und warum "Half-State" am Ende so ausarten muss fragt man sich als Hörer schon. Zehn Minuten? Ich bitte Euch! Es bleibt also trotz aller Klasse, die der Black Rebel Motorcycle Club fraglos noch hat ein schaler Beigeschmack. Und der wiegt hart. Denn das Schlimmste, was einer Platte passieren kann, tritt hier ein: Die Songs rauschen am Ende nur noch an einem vorbei. Wenig bleibt hängen. Eine Tatsache, die man über Hits wie "Whatever Happened to My Rock'n'Roll (Punk Rock)", "Spread Your Love", "Berlin", "Weapon of Choice" oder "All You Do Is Talk" niemals gesagt hätte. Die waren nämlich allesamt meisterlich.
2010-04-21 A60VIAK3IUTBD *****
Ein teuflisch gutes Album! ;)
Was für ein dreckiges, hingerotzes, aber verdammt eingängies Album mit Ohrwürmern und Dampfhammern! :D
Einzig "Half State" hat sehr lange gebraucht. Es geht ja auch über 10 min., die aber mittlerweile wie im Flug vergehen, ich fange an, den Song zu würdigen ;)
Fazit: Das ist wieder der gute, alte, rebellische Motorradclub! KAUFEN!
2010-04-01 A2ZKEMUQC1NLDZ *****
Good old dirty Rock' N' Roll
Beat The Devil's Tattoo
Die ersten beiden Longplayer dieser drei Musiker aus San Francisco haben mich glatt umgehauen: Welch' eine Energie, was für ein genialer, geradliniger, brachialer Sound bei gleichzeitig eher eingängigen, einfachen Riffs und Drumbeats. Aber so ist er nunmal, der gute, alte, dreckige Rock' n' Roll aus den verrauchten, verruchten Kellerclubs! Mit dem dritten Album "Howl" kam die Ernüchterung! Gut, Peter Hayes und Robert Levon Been mussten über weite Strecken während des Song schreibens und einspielens auf Drummer Nick Jago verzichten. Dieser hatte nach einer ausgedehnten Welt-Tour einerseits Einreiseprobleme in die USA, da er nur einen britischen Pass besaß, andererseits massive Drogenprobleme. Hayes und Been erklärten das Ergebnis von "Howl" mit ihren Ursprüngen im Gospel. *höh?* "Baby 81" - der Nachfolger - wollte mich auch nicht so recht überzeugen. Aber nun: "Beat The Devil's Tattoo"! Kritiker schwelgen in höchsten Tönen, das Album sei wieder 'back to the roots', ja, sogar noch konsequenter, düsterer, dreckiger! Mit anfänglichem Argwohn habe ich mir diverse Titel des neuen Albums anspielen lassen. Der Argwohn ist recht schnell verflogen. Ich bin erleichtert gewesen, ja, richtig happy, den 'alten' Black Rebel Motorcycle Club 'wieder zu haben'! 'Alt' meint indes nicht, dass Altbewährtes aus "BRMC" und "Take Them On, On Your Own" wieder aufgebrüht worden wäre, "Beat The Devil's Tattoo" ist eine Weiterentwicklung und dabei abwechselungsreicher, mehr stilistische Einflüsse vereinend. Brachialer Rock wird kombiniert mit Folk oder Blues, mal steht akustischer Sound im Vordergrund, dann wieder elektrischer. Das Tempo ist mal schleppend schwer ("Aya"), mal energisch vorwärts preschend ("Conscience Killer") und auch mal melancholisch-verträumt wie in "The Toll", bei dem man im Background Courtney Jaye hört, einer amerikanischen singer/songwriter. Nick Jago wurde wegen seiner ausufernden Drogenexzesse aus der Band geworfen. Seit dem neuen Album sitzt eine Frau hinter der 'Schießbude': Leah Shapiro. Ihr Schlagzeugspiel unterscheidet sich jedoch kaum von dem Jago's.
Wem die ersten beiden Longplayer "Black Rebel Motorcycle Club" und "Take Them On, On Your Own" gefallen haben und wer von "Howl" enttäuscht gewesen ist, der mag sich mit dem 5. Album sicher wieder mit dem B.R.M.C. versöhnen! ;-) Gratulation, B.R.M.C.!! Anspieltipps: "Beat The Devil's Tattoo", "Conscience Killer", "Bad Blood", "Shadow's Keeper"
2010-03-31 A37FQKEEEK3CWH *****
Multifuntions Platte
Die Band wusst ich schon voher hat was drauf aber mit dem Album noch mehr es ist alles drauf was man will und wünscht: gefühl Purer Rock, Freude, Melodic.... Verschiedene Genres so muss das sein!
Aya, The Toll, Consience Killer, der Titel Song, Sweet Feeling alles Top Songs
Top Album der Sommer kann kommen!
2010-03-16 A2YVHV7JVFFRU3 *****
Sandsturmgeföhnter Blues-, Punk-, Folk-, Psychedelic-, was auch immer, Rock
Die Wut regiert auf diesem Album. Spätestens nach dem zweiten song ,Conscious Killer' fragt man sich wie hart und gleichzeitig ,warm' so eine stonerrocksound-anmutende Platte denn klingen kann. Wer glaubt, dass das ein Widerspruch ist, der muß diese Platte erst mal gehört haben.
Von schnellen riffbetonten Rockern, bis zu düster-wehmütigen Balladen giessen die Kalifornier hier nahezu alle wichtigen Stile der Rockmusik in eine Form die einer Mixtur aus Led Zeppelin/White Stripes Stil und shoegazing Rock gleichkommt. Dass sich das alles ausgeht liegt an der großartigen Gitarren und Bassarbeit und an jeder Menge Dreck, den diese erzeugt.
Vielleicht eine Spur zu lang gerät dieses Album gegen Ende, aber dennoch: sollte Tarantino je einen nicht-comichaften echten Roadmovie drehen, dann wäre das der ideale soundtrack dafür. Und ihre schwarzen Lederjacken haben sich die Motorradfahrer hier auf jeden Fall verdient.
"Beat the Devil'S Tattoo (Ltd.Digi)" für EUR 22,49 Bestellen?
